Clicker-Trainer Liste auf unserer Steigerwald.T-Webseite

Das Training mit positiver Verstärkung findet immer mehr begeisterte Anhänger. Vielen Menschen ist es immer wichtiger, auf die Bedürfnisse ihrer Pferde einzugehen und in der Ausbildung oder beim normalen Miteinander auf diese Kommunikationsform zurückzugreifen. Manche lehnen es nach wie vor strikt ab, ein Pferd bei der Arbeit zu füttern und dann noch dieser nervige Knackfrosch… Mir ging es vor vielen Jahren genauso. Das Problem ist die Tatsache, dass man manchmal reell abschreckende Beispiele für den Einsatz von Futterlob sieht. Nur sollte eine Methode nicht mit ihrer mangelhaften Anwendung gleichgesetzt werden! Nur weil es Raubritter, Keksmonster, ADHS-Pferde und Schnappkrokodile gibt, heiß es nicht, das Clickertraining automatisch zu diesen Resultaten führt. Das tritt nur auf, wenn im Timing, bei der Signalkontrolle, bei der Futterauswahl, den Kriterien, den Trainingsschritten, etc. gravierende Fehler gemacht werden.

Für einen harmonischen Weg im Clickertraining ist es sinnvoll, eine erfahrene Begleitung zu haben. Wir kennen es alle vom Reiten: Während des Tuns fallen einem wenn überhaupt die Fehler des Pferdes auf. Was man selbst alles hätte geschmeidiger, deutlicher und verständlicher für das Pferd machen können, wird einfach nicht bemerkt. Dafür gibt es Reitlehrer. Zum Glück gibt es jetzt auch immer mehr Clicker-Lehrerinnen, die im deutschsprachigen Raum für Mensch und Pferd da sind und professionelle Unterstützung beim Training bieten. Sie haben sich alle intensiv fortgebildet und sich in Theorie und Praxis mit dem weiten Feld „Lernen“ beschäftigt. Manche von ihnen sind sogar schon im Netzwerk der TOP Trainer von Viviane Theby. Wichtige Kurse, in denen die Ausbildung des Menschen im Vordergrund steht, sind der Trainingsspezialist Pferd, die Hühnermodule und der Wippentrainer. Seit diesem Jahr läuft die Ausbildung zum Steigerwald.T Medical Trainer und die Teilnehmerinnen haben schon vielen Pferd-Mensch-Teams bei der Bewältigung der jeweiligen Behandlungsprobleme helfen können.

Damit du für dich und dein Pferd eine passende und kompetente Begleitung für euren gemeinsamen Weg im Clickertraining findest, haben wir auf der Steigerwald.T-Seite eine Trainer-Liste erstellt. Sie wird ständig erweitert und ergänzt. Wir freuen uns auf einen harmonischen gemeinsamen Weg!

Clickertrainer

Medical Training bewirkt Wunder in der Beziehung

Wie Medical Training unsere Beziehung verändert hat

Ich bin Katharina Röpnack und Medical Training macht mir gerade am meisten Spaß.
Was klingt wie ein Werbespruch ist aber tatsächlich mein voller Ernst.
Kurz zu mir, ich bin Pferdetrainerin und habe die Ausbildung zum Trainingsspezialisten Pferd bei Nina absolviert. Außerdem bin ich Wippentrainer und Medical Trainer in Ausbildung und habe am Hühnereinsteigermodul teilgenommen.

Ich habe neben meinem coolen Shetty Hagrid ein Süddeutsches Kaltblut namens Sir Quickly (18 Jahre alt). Er ist ein Skeptiker: „Huuuu, das Blatt auf der Erde könnte mich vielleicht fressen…“
Durch das Clickertraining konnte ich ihm bereits helfen mehr Selbstbewusstsein aufzubauen, mehr Neugier zu entwickeln und mutig zu sein. Ein Stromkasten am Wegesrand ist also kein Gruselobjekt mehr, sondern ein Gegenstand, den es sich lohnt anzugucken.

Die Ausbildung bei Nina zum Medical Trainer ist total spannend und voller Wissen, um die eigenen Trainerskills zu verbessern. Einfach strukturiert und gut durchdacht. Training auf wissenschaftlicher Basis mit klaren Zielen. Die „Klasse“ ist durchweg sympathisch und es macht großen Spaß, gemeinsam zu lernen. Durch die Pandemiesituation gerade, hat sich die Ausbildung von Präsenz- zu Onlineseminaren geändert. Der große Vorteil ist, dass ich mir die Aufzeichnungen der Webinare und Coachings immer wieder ansehen kann.
In der Ausbildung lernen wir also, wie man Pferden, Besitzern und Behandlern helfen kann die Untersuchung und Behandlung so stressfrei wie nur möglich zu gestalten.
Ich habe mich motiviert ans Training gemacht. Zu allererst musste ein Kooperator her.
Was ist das … ein Kooperator?

Kooperator im Medical Training
Kooperator im Medical Training

Das Pferd lernt die Unterkieferäste auf einem gepolsterten Brett. z. B. auf einem Ständer abzulegen und still zu halten. Das ist das Kooperationssignal. Erst dann, beginne ich eine Manipulation oder einen Reiz auszuführen, beispielsweise das Anheben der Oberlippe.
Sobald das Pferd sich bewegt oder den Kopf hebt, stoppe ich die Manipulation. Ich warte bis das Pferd den Kopf wieder ablegt und stillhält, also erneut das Kooperationssignal zeigt und übe gegebenenfalls einen schwächeren Reiz aus. Hält das Pferd den Reiz/die Manipulation aus, gibt es Click und Futter. So kann das Pferd mit mir kommunizieren. Er zeigt seine Kooperationsbereitschaft und sagt mir: Ich bin bereit.
Oder eben auch: „Nein, ich kann meinem Kopf gerade da nicht ablegen. Der letzte Schritt war zu gruselig, unangenehm oder hat mir weh getan.“

Mein Pferd hat erstaunlicherweise sehr schnell verknüpft, was der Job ist. Sonst dauert es bei ihm meist sehr lange neue Impulse zu verarbeiten und zu vertrauen.

Ich hatte mit Sir nie ein großes Problem. Unter Zwang und mit Druck war es einfach z. B. eine Wurmkur zu geben, oder selbst bei einer Tränenkanalspülung war er händelbar. Beim Spritzen hat er die ein oder andere Nadel verbogen, aber Blut abnehmen oder 20 Min am Tropf, klappte.
Aber mein Gewissen schmerzte und mein Mitleid war sehr groß. Ich spürte, dass das Vertrauen bröckelt und dass beim nächsten Mal sein Unbehagen größer war. Ich wollte keinen Druck oder Zwang mehr ausüben. Ich wollte ihm nicht das Gefühl geben der Situation ausgeliefert zu sein. Wenn ein Tiger ohne Sedierung sich freiwillig Blut abnehmen lässt… dann wird mein domestiziertes Pferd das doch sicher auch schaffen.

Das Medical Training mit dem Kooperator hat mir in Bezug auf die Freiwilligkeit und das Thema „Aushalten“ noch mal die Augen geöffnet und uns einen Weg geebnet, der sogar Spaß macht. Hier ein Beispiel:

Ich war soweit und konnte die Oberlippe meines Pferdes hochklappen und mit meinem Finger Zahnfleisch und auch Zähne berühren, kratzen oder klopfen. Z. B. wichtig für die kapillare Rückfüllzeit; ein Teil der allgemeinen Untersuchung beim Tierarzt.

Nun gab es eine Situation, dass ich einen Halm zwischen zwei Zähnen entdeckt hatte und entfernen wollte. Der Reiz dauerte also zum einen länger, als der Trainingsschritt es eigentlich zuließ und vielleicht war es auch unangenehm. Er bewegte also seine Zähne, Zunge und das Maul und nahm schließlich seinen Kopf vom Kooperator. Ich hörte natürlich auf, war aber noch voller Ehrgeiz… der Halm muss da nun raus. Ich wartete also, dass er seinen Kopf wieder ablegte. Das passierte zum Glück auch. Also wieder Finger an die Nase, Daumen an die Oberlippe, Lippe hochklappen und dann mit dem Finger Richtung Zahn… da schnappte die Lippe einfach runter. Es war eine sehr witzige Situation und ich musste laut lachen. In Sir´s Gesicht war zu erkennen, dass es ihm anscheinend auch gefiel, dass ich mich freute. Im nächsten Anlauf durfte ich dann wieder mit meinem Finger das Zahnfleisch berühren. Aber ich passte den Trainingsschritt entsprechend an. Also wirklich nur kurz berühren. Denn er hatte mir damit deutlich gezeigt, dass ihm das Rumpuhlen am Zahn zu viel war. In der Trainingssession war es mir aber durch kleinschrittiges Training noch möglich den Halm zu entfernen. Diese Art der Kommunikation ist so wertvoll und wichtig.

Klar hätte ich ihm am Halfter packen können und den Halm da schnell raus bekommen… aber freiwillig, ohne Festhalten, ohne Zwang und mit Kooperation meines Skeptikers, war es so viel mehr wert.

Mittlerweile ist es so, dass Sir brummelt und sich freut, wenn ich den Kooperator aufbaue. Er mag das Training sehr. Womöglich weil er selber darüber bestimmen kann, was er aushalten kann und ich auch konsequent auf ihn höre. Er darf „Nein“ sagen und ich muss dann einfach überlegen, wie ich das Training aufbaue, damit er „Ja“ sagen kann. Und man wird immer besser. Kreative Ideen sprudeln viel schneller als vorher aus meinem Kopf.

So kam es, dass ich während eines Fotoshootings für einen Artikel über Medical Training kurzerhand das Spritzentraining begann und er innerhalb von 10 Minuten gelernt hat den Kopf auf dem Kooperator zu lassen, ich die Vene abdrücken konnte und die Spritze (ohne Nadel) an den Hals drücken konnte. Das war vorher nicht möglich ohne Anspannung am Hals, weiß im Auge, rückwärts oder seitwärts Tritte. Und diese Glücksgefühle machen das Training so wunderbar.

Medical Training mit Kooperator
Spritzentraining mit Kooperator, Foto: Lena Kriebel

Kleinschrittiges Training sorgt für Erfolge – Erfolge sorgen für Motivation und ein gutes Gefühl. Beim Pferd, wie auch beim Menschen.

Ich kann jedem nur empfehlen sich mit dem Medical Training zu beschäftigen. Das Pferd lernt dabei nicht nur Untersuchungen oder Behandlungen stressfrei über sich ergehen zu lassen, nein, man selber lernt auch viel über nachhaltiges Training und über die Grenzen des jeweiligen Pferdes. Man wird kreativ und lernt dabei seinem Pferd zu helfen ein Held zu sein, ohne es zu retten.

Katharina Röpnack
www.motivierendes-pferdetraining.de

Klopapier-Challenge trifft Medical Training

Klopapier um Pferdekopf

Meine Pferde haben sich zum Glück noch nie so verletzt, dass sie einen Verband brauchten. Wolfgang hatte letztes Jahr jedoch eine Huflederhautreizung und bekam einen Hufverband. Das macht man ganz praktisch mit einer Babywindel und Panzertape. Alleine das Geräusch beim Abreißen von Letzterem veranlasst viele Pferde, lieber den Ort des Geschehens verlassen zu wollen. Aber zum Glück gibt es Medical Training! Wenn wir im Vorfeld mit unseren Pferden üben, dass sich Stillstehen lohnt, wenn seltsame Dinge um den Körper gewickelt werden, dann ist im Notfall alles ganz easy.
Willst du auch deinem Pferd entspannt einen Verband anlegen können? Dann sei jetzt bei unserer kostenlosen Klopapier Challenge dabei! 🚀
🧻 🐴 ⭐️#KlopapierChallenge trifft Medical Training⭐️ 🐴 🧻
Du brauchst: ✅ Klopapier ✅ ein Pferd ✅Clicker & Futter ✅ eine (Handy-)Kamera ✅ Spaß !

Was auf den ersten Blick nach einer reinen Zeitvertreib-Spaß-Aktion aussieht, ist auf den zweiten Blick ein wunderbares Trainingsfeld für positive Verstärkung und Medical Training.
Laufzeit: Du hast drei Wochen Zeit zu trainieren.
Lass uns in der Facebookgruppe „Medical Training für Pferde mit Nina Steigerwald“ mit Videos an deinem Training teilhaben, stelle Fragen, tausch dich aus und schau, was die anderen Teilnehmer posten.
Um den 15. August herum findet die Verlosung der Gewinner statt. Den genauen Termin werden wir die Woche vorher bekannt geben.
Die Gewinne:
🏆 1.-3. Preis: je ein Medical-Training-Webinar nach Wahl aus der Steigerwald.T-Online-Academy (im Wert von 59 € )
🏆 4.-6. Preis: je einmal ein Webinar nach Wahl aus der Reihe Ninas Basics (im Wert von 29 €)
Die Anforderungen: 🐴 mindestens 10x mit dem 🧻 um Kopf, Hals, Bauch und ein Bein 🐴 stillstehen – alle Hufe bleiben die komplette Zeit auf dem Boden 🐴 du fütterst dein Pferd selber 🐴 je weniger Clicks, desto besser 🐴 Extrapunkte: das Klopapier bleibt am Stück -ohne Riss ☝🏻- 🐴 noch mehr Extrapunkte: Wieder-Aufrollen am Pferdekörper, zwecks Müllvermeidung und Weiterverwendung.
Bist du dabei? Dann lass uns gemeinsam durchstarten.
🤩 Kostenlose Facebookgruppe „Medical Training für Pferde mit Nina Steigerwald“:
🎓 Online-Academy: Training Tiergerecht | Pferdewippen | True horse agility | Clickertraining |
Medical Training
🛒 Shop Trainings- & Therapiegeräte
Community: Bist du schon Mitglied in unserer kostenlosen Facebookgruppe? Wenn nicht, fühle
dich herzlich eingeladen beizutreten!

Steigerwald.T Silvester-Challenge

Steigerwald.T Silvester-Challenge

Die Steigerwald.T Silvester-Challenge
Seit nun fast vier Wochen machen Menschen in der Gegenwart ihrer Pferde lustige, seltsame und gruselige Geräusche. Dabei ziehen sie oft ungläubiges Kopfschütteln oder gar Kritik auf sich. Ich möchte hier noch einmal näher erläutern, was es mit dieser Challenge auf sich hat.
In der Lerntheorie beschreibt man das Phänomen der Generalisierung damit, dass bedingte Reflexe und Verhalten nicht nur auf den ursprünglichen, die Reaktion auslösenden Reiz entstehen, sondern auch durch Auslöser, die diesem ähnlich sind. Umgangssprachlich können wir es auch Verallgemeinerung nennen. Der Pawlowsche Hund beginnt z.B. auch zu speicheln, wenn der Ton der Glocke einen anderen Frequenzbereich aufweist.
Um unsere Tiere auf Silvester vorzubereiten, können wir also mit vielerlei Geräuschen, Gerüchen und visuellen Reizen arbeiten, damit sie an dem kritischen Abend -in manchen Gegenden schon Tage vorher- beim Feuerwerk entspannter bleiben. Wenn Pferde Stress haben, wenn es böllert und wir nicht wochenlag zu Trainingszwecken Raketen zünden wollen, hilft uns und ihnen die Generalisierung bei der Bewältigung dieser Aufgabe.
Kuhglocken, Hundegekläff, Werkzeuge aller Art (Föhn, Akkuschrauber, Flex, Schweißgerät, Kompressor, Kreissäge, Stichsäge, Mixer, Pürierstab, Bohrhammer, etc.), Verbrennungsmaschinen (Auto, Trecker, Radlader, Bobcat, Hoflader, Mofa, Motorrad, Erntefahrzeuge), die menschliche Stimme oder Instrumente sind mögliche akustische Reize, die wir im Training einsetzen können.
Optische Reize wirken im Dunkeln stärker auf Fluchttiere als im Hellen und auch der Faktor Geruch/Rauch ist ein Element, dem wir uns schrittweise im Training annähern können.

Praktisch angewandt kann es dann folgendermaßen aussehen: „Behavior is driven by its consequences“- Verhalten wird über seine Konsequenzen gesteuert. Verhält sich mein Tier ruhig bei der Präsentation des entsprechenden Reizes, ist die Konsequenz dieses Verhaltens etwas Angenehmes. Reiz – stehen bleiben – Click+Futter. So verknüpft es den eigentlich aversiven Reiz mit einer leckeren Angelegenheit. Wie kommen wir aber dorthin, dass dieser Reiz mit Stillstehen beantwortet wird? Indem wir uns von einer Wohlfühldistanz aus immer näher herantasten. Ein quietschender Luftballon direkt neben den Ohren wird bei vielen Pferden zum Weggehen oder gar -laufen führen, in fünf Metern Entfernung hingegen noch gut aushaltbar sein. Quietsch-steh-click-Futter-einen Schritt näher- quietsch-steh-click-Futter-einen Schritt näher- quietsch-steh-click-Futter-einen Schritt näher-usw. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem mein Pferd den Kopf stark hochnimmt, die Augen sehr weitet oder schnaubt. An dieser Position wiederhole ich den Reiz, bis mein Pferd wieder ein ruhiges Verhalten zeigen kann. Im Idealfall fängt es beim Wahrnehmen des Geräusches schon an zu brummeln und teilt uns dadurch mit, dass der Reiz so positiv verknüpft ist, dass er freudige Erwartung auslöst.
Distanz, Reizintensität, Richtung und Vorhersehbarkeit sind die Schlüssel, mit denen wir Zugang zum Pferd bekommen und es dort abholen, wo es noch recht entspannt sein kann. Das ist wichtig, weil wir nur so die Ruhe verstärken können, die wir schlussendlich Silvester brauchen. Findet also den richtigen Reiz, um euer Pferd abzuholen und verstärkt jede erwünschte Reaktion auf Geräusch, Geflatter oder Leuchten.
Nicht umsonst ist in der Psychotherapie die Verhaltenstherapie ein gerne und häufig genutztes Mittel, um Phobien zu bearbeiten. Manch ein Pferd hat vielleicht keine „echte“ Phobie, aber ich sehe es als meine Aufgabe an, auch den Kandidaten, die „nur“ mit aufgerissenen Augen herumlaufen und sich nicht an ihr Heu wagen, einen entspannteren Jahreswechsel zu bescheren.
In unserer Facebook-Gruppe „Horse-Agility und Clickertraining“ findet ihr viele kreative Beispiele der Teilnehmerinnen der Challenge. Natürlich bin ich auch mit Wolfgang dabei, der inzwischen deutlich entspannter ist.
Am Dienstag, den 17.12. bekommt Ihr um 19 Uhr in einem kostenlosen Webinar einen ausführlichen Überblick über die Trainingswege und auftretende Besonderheiten.

Unter diesem Link könnt ihr euch anmelden: Anmeldung zum Webinar

Medical Training- Kooperationssignal

Geht es im Training um potenziell unangenehme oder sogar schmerzhafte Eingriffe und Manipulationen am Körper unseres Tieres, haben wir besonders aufmerksam vorzugehen.
Ein guter Trainingplan hilft dabei, sich die einzelnen Trainingsschritte zu vergegenwärtigen und in stetem Abgleich das Verhalten unseres Tieres zu beobachten und entsprechend zu reagieren. Das sogenannte Kooperationssignal ist hierbei eine große Hilfe für Mensch und Tier. Die Idee ist schlicht und bestechend: Nur, wenn mein Tier mir das entsprechende Signal gibt, beginne ich mit meiner Aktion. Kein Kooperationssignal- kein Ausführen dessen, was mein Pferd als unangenehm betrachtet.

Der Aufbau ist klar strukturiert: Zuerst bringe ich meinem Pferd das Verhalten des Kooperationssignales bei. Das kann z.B. das Senken des Kopfes, das Berühren eines Nasen-, Hals-, oder Bodentargets oder wie im Fall der Stute Tequila ein Flehmen sein.

Kooperationssignal auftrainieren

Habe ich das Verhalten, baue ich eine Dauer von ca. 3 Sekunden auf, d.h. ich clicke und füttere mehrfach 1-3 Sekunden nach dem Signal des Pferdes das Verharren in dieser Position. Bietet mir mein Pferd jedesmal (in einer Folge von 5-10 Wiederholungen) nach dem Füttern das Signal an, ist es Zeit für die eigentliche Aufgabe.

Anstatt zu clicken, mache ich eine Bewegung oder Berührung. Erfüllt mein Pferd weiterhin das Kriterium, gibt es Click und Futter. Beim Medical Training ist in 90% der Situationen Stillhalten das Verhalten der Wahl. Hier muss ich als Trainer festlegen, wie still es sein muss. Für eine Blutabnahme brauche ich viel mehr Immobilität als für Fieber messen.

Ein Beispiel: Pferd legt Hals ab- ich berühre den Hals eine Sekunde- Pferd hält still- Click- Futter
Fünf mal wiederholen.
Pferd legt Hals ab- ich berühre den Hals zwei bis vier Sekunden- Pferd hält still- Click- Futter
Fünf mal wiederholen.
Pferd legt Hals ab- ich berühre den Hals zwei bis vier Sekunden und kneife dabei ein wenig- Pferd hält still- Click- Futter
Fünf mal wiederholen.

So bekomme ich nach dem Füttern immer eine direkte Rückmeldung, wie ok der vorherige Durchgang für mein Pferd war. Führt es noch kauend das Koopsignal aus, bin ich im grünen Bereich. Dauert es länger oder zeigt mein Pferd ein paar Sekunden lang nicht das Signal, weiß ich, dass der Trainingsschritt unbedingt modifiziert werden sollte. Ich biete also eine kurze Hilfe zum Koopsignal und übe dann einen deutlich geringeren Reiz aus, clicke und füttere wieder. Der Moment der Wahrheit ist immer nach dem Füttern! War der Trainingsaufbau vorher solide genug, kann ich mein Pferd so zurück ins Spiel holen und mich schrittweise wieder in den Bereich vortasten, der zum „Nein“ geführt hat.

Bei folgendem Video geht es um die Kooperation für das Aufsteigen. Die Stute ist nicht eingeritten.

Marengos Trainingscamp: Der Heimweg

Marengos Heimweg

Der krönende Abschluss seiner 7 Wochen hier auf Hof Steigerwald sollte in Form einer Wanderung stattfinden. Ein guter Plan, aber wenn beide Beteiligten terminlich sehr eingespannt sind, auch ehrgeizig. Marengos Besitzerin Nadine und ich hatten 4 Tage zum Wandern zur Verfügung, laut der allwissenden modernen Technik 106km. Da die Pferde bei uns auf dem Trail täglich über 10km zurücklegen und auch Schotter, Kieselsteine, Beton, und Sand dabei sind, wollten wir schauen, wie weit wir tatsächlich kommen. Für Wolfgang war es die erste Wandertour mit Fremd-Übernachtung, für Marengo immerhin schon die zweite.

Es war ein sommerlich heißer Tag und ausgerechnet in der Mittagshitze hatten wir ein langes Wegstück ohne Schatten. Was für eine Wohltat, dann endlich im Wald zu sein! Da aber die nächste Herausforderung: Schotter! Um über Bäche zu kommen, waren wir auf die Hauptachsen angewiesen und drückten uns also im schrägen, ca. 50cm unter dem Niveau des Weges liegenden Seitenraum herum. Dass die Bäche übrigens aktuell keine mehr sind, sieht man gut an Jupiters Pfoten. Unterwegs dann immer wieder Äpfel, Birnen, Zwetschen am Wegesrand; ich mag das Gefühl, so gut versorgt zu sein! Etwas zu früh für die Jahreszeit konnten wir auch mehrfach den Bereich Nerventraining in puncto Ladewagen und Maishäcksler erfolgreich abhaken. Eine tolle Ankunft bescherten uns Ralf und Monika Meyer vom Hof Coldewey 2 bei Sulingen, die uns wie schon auf der Hintour herzlich aufnahmen.

Am nächsten Morgen bestiegen die Ponys noch Ralfs selbstgebaute Pferdewaage. Wolfgang darf noch 20-30kg abwerfen. Marengo hat in der Zeit bei uns ca.80kg abgenommen! Weiter durchs Moor- Schotter. Hitze. Auch schöne Natur-Ecken. Brombeeren. Ein wunderbarer Platz für die Mittagsrast. Nebenstrecken mit viel Verkehr, weil die Bundesstraße gesperrt ist und alle die Schleichwege benutzen. Endlich wieder Gras unter den Hufen und während einer Pause die Entscheidung, nur noch ein kleines Stück zu laufen. Nach der inzwischen schon fast obligatorischen Begegnung mit Mais-Ladewagen die Belohnung mit für norddeutsche Verhältnisse atemberaubender Aussicht und Heidelandschaft. Dann endlich dank Marcel das Equipment für ein improvisiertes Nachtlager. Ich kann jedem und jeder nur ans Herz legen, sich das Erlebnis einer Nacht unter dem Sternenhimmel mit dem Hintergrundgeräusch von kauenden Pferden und zirpenden Grillen zu gönnen. Das fällt in die Kategorie „Chicken soup for the soul.“

Nach dem Luxus frischen Kaffees frischauf weiter. Neu gekaufte Karte, Weg weggepflügt, Alternative gefunden, Schotter, schöne Landschaft, Schotter. Dann endlich wieder ein Waldstück, ein ganz alter Weg, zauberhafte Stimmung, Grün und Stille. Vorbei an Häusern, Überlegungen anstellen, wo man -wäre es nicht hellichter Tag- um Nachtlager bitten könnte. Am Rande des Moores last Order Schattenplatz: Mittagspause. Während wir immer wieder auf den Raupenbagger in 500m Entfernung schauten und überlegten, wie schnell er bei uns wäre und wie schnell wir die Ponys in den angerenzenden Seitenweg bringen könnten, nahte von der Seite eine ganz andere Herausforderung, aber wir waren schnell genug, um unsere mit großen Augen guckenden Ponys auf der Stelle festzufüttern, während die Torfloren vorbeiratterten.

Dann das schönste Stück der Strecke. Natur pur, Sandboden unter den Füßen und Hufen… Als uns die Zivilisation wieder hatte, begann es tatsächlich zu regnen. Nach einem kleinen Päuschen ging es dann noch ein Stück weiter, wo unsere wunderbaren Männer uns mit den Gespannen abholten und in die jeweiligen Heimatorte brachten. Ich bin soooo froh, dass wir uns auf den Weg gemacht haben! Das Schöne an dieser Geschichte ist: Hätte Marengo nicht ein kleines Verladethema, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, quasi direkt nach meinem Tag der offenen Tür und vor dem Seminar mit Bob Bailey nächste Woche ein paar Tage freizunehmen.

Wolfgang und Jupiter sind mir in diesen drei Tagen noch mehr ans Herz gewachsen. So viel Intensität gibt ein Alltagsleben für das einzelne Tier nicht her. Deswegen: Lasst uns immer darauf schauen, was Gutes wonach kommen kann!

Trainingsspezialist Pferd Modul 3&4

Trainingsspezialist Pferd

Aktuell findet auf Hof Steigerwald Modul 6 der ersten Staffel statt, die vor einen Jahr begann. Hier lest ihr den Bericht von Modul 3 & 4 der zweiten Staffel.

Mit Plan zum Ziel
Trainingsspezialist Pferd Modul 3 & 4 mit Nina Steigerwald & Linda Veltkamp
Du hast dich bereits mit dem Clickertraining beschäftigt, kannst davon nicht genug bekommen und möchtest deine Trainings- Skills verbessern? Dann bist du hier im Trainingsspezialisten genau richtig.
Nach der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit Trainingssystemen, Signalen und Signalkontrolle in Modul 1 und 2 folgten in den kommenden Modulen die Themen Trainingspläne, Dokumentation und Kriterien. Ich kenne viele Menschen, die ihr Training dokumentieren und sich jeden Tag aufschreiben, ob und wie lange sie geritten sind und in welchen Gangarten. Ich kenne hingegen sehr wenige Menschen, die sich bereits vorab einen Plan machen. Und ich kenne noch viel weniger Menschen, deren Trainingsplan für die nächsten 20 Minuten länger ist als eine DIN-A4-Seite. Zugegeben, je mehr Clickerbegeisterte ich kennenlerne, desto höher wird auch der Anteil an Trainingsplan-Schreibern, aber aus meiner Vergangenheit im konventionellen Pferdetraining mit negativer Verstärkung kenne ich diese Herangehensweise gar nicht.

Was macht eigentlich einen guten Trainingsplan aus? Er bildet alle potenziell relevanten Faktoren über das Tier, das gezeigte Verhalten, die Umgebungsvariablen, den Trainer/die Trainerin, die Trainingsschritte und die möglichen Probleme ab. Dabei bietet er einen Überblick darüber, an welcher Stelle im Training ich mich gerade befinde, ob ich zum nächsten Schritt übergehen kann oder einen weiteren Zwischenschritt nutzen sollte. Gleichzeitig zeigt er mir auf, welches große Ziel ich am Ende erreichen möchte. Spätestens an dieser Stelle wird klar, warum selbst eine ganze DIN-A4-Seite für einen strukturierten Plan noch zu wenig Platz bietet, oder? Also ran an’s Pferd und die Realisierbarkeit des eigenen Plans testen: Als erstes überprüften wir – unterstützt durch Nina, Linda und unsere Co-Trainerin – den Ist-Zustand. Was kann mein Pferd? Was kann ich? Hat mein Pferd die physische Konstitution, um die Übung auszuführen? Kann ich alle Trainingsutensilien und meinen eigenen Körper koordinieren? Ist die Trainingsumgebung geeignet? „Die Dokumentation soll uns immer Informationen über den limitierenden Faktor geben.“ Die erhobenen Informationen fanden ihren Weg in den Plan und dann auch in unser Training. So hörte man während der Durchführung Sätze wie „50 cm Abstand geht, 1 m nicht – ich gehe auf 70 cm“ und „der Fehler passiert immer auf 12 Uhr – ich starte bei 11.30 Uhr und arbeite mich in 5er-Päckchen weiter“ über den Platz schallen. Das Faszinierende: Innerhalb kürzester Zeit entdeckten wir unerwartete Fortschritte und Probleme, fanden im Plan den geeigneten Umgang damit, schrieben den Plan um und kamen unseren Trainingszielen in rasantem Tempo näher.

Du hast das Gefühl, noch kleinschrittiger und detaillierter kann es nicht werden? Dann ist es an der Zeit, sich mit den verschiedenen Kriterien auseinanderzusetzen. Schließlich möchte ich, dass mein Pferd das Zielobjekt prompt – also nach einer Sekunde – mit geschlossenem Maul in der Mitte berührt und zwar ohne dabei die Halterung ins Wanken zu bringen. Später soll bei gleichbleibendem Verhalten direkt neben dem Zielobjekt mit einer offenen Futterschüssel geraschelt werden. So viele Anforderungen zur gleichen Zeit! Mir dämmerte langsam immer mehr, wie schwer es für Pferde eigentlich ist, unsere verrückten Ideen zu verstehen. Doch wenn mein Training gut genug ist, wird aus dieser scheinbar unlösbaren Aufgabe eine lohnenswerte Herausforderung. Um das zuvor Gelernte weiterhin nutzen zu können, dokumentierten wir unser Vorgehen im Hinblick auf die verschiedenen Kriterien. War ein Kriterium erfüllt, gingen wir zum nächsten. Doch Halt: Warum kommt das Zielobjekt jetzt wieder ins Wanken? Das hat doch eben schon besser funktioniert! Das Schöne an der differenzierten Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kriterien ist, dass jedes einzelne isoliert betrachtet werden kann. In der Umsetzung zeigten sich dann mal wieder viele Hindernisse, deren Überwindung wir mit Hilfe von Nina, Linda, unserer Co-Trainerin, weiteren Helferinnen und der Dokumentation in Angriff nahmen. Was für ein unglaubliches Gefühl, dem eigenen Trainingsziel näher zu kommen, die Trainingsfortschritte der anderen zu beobachten und mit Pferden zu arbeiten, die motiviert und konzentriert bei der Sache sind. Mein Fazit der vier Tage: Strukturiertes Training ist eine Herausforderung, die die synaptischen Verbindungen im Gehirn ordentlich in Schwung bringt. Sich dieser Herausforderung zu stellen, wird mit Erkenntnissen und einer Menge Spaß belohnt!

Du möchtest dazulernen, neue Perspektiven kennenlernen und dein Handeln hinterfragen? Du hast Spaß an gutem Pferdetraining und erfreust dich an faszinierenden Trainingsergebnissen? Dir ist es ein Anliegen, eine Beziehung zu deinem Pferd aufzubauen, die auf Vertrauen, Harmonie und Spaß beruht? Wie du diesen Zielen durch strukturierte Trainingspläne und bewusste Kriterien näherkommst, erfährst in Modul 3 und 4 des Seminarkonzepts „Trainingsspezialist Pferd“ auf Hof Steigerwald.

Melde dich gerne bei Nina unter 04247-9703993 oder info @ steigerwald-t.de.
Lisa Grewe

Bericht vom Trainingsspezialisten Pferd

Im November startet schon die dritte Staffel des TS Pferd. Diese Trainerfortbildung ist in ihrer Konzeption einzigartig und begeistert in vielerlei Hinsicht. Da sich viele InteressentInnen mehr Informationen wünschen, hat eine Teilnehmerin der zweiten Gruppe ihre Erfahrungen aufgeschrieben.

Training unter der Lupe
Trainingsspezialist Pferd Modul 1& 2 mit Nina Steigerwald & Linda Veltkamp
„Piep piep piep. Die Minute ist um. Wie läuft dein Plan? Geht dein Training voran oder möchtest du etwas ändern?“ Hand auf’s Herz. Wie häufig fragst du dich nach einer Minute Training, ob dein Pferd Fortschritte macht? Und wenn nicht, wie häufig änderst du deinen Plan, damit es dich besser verstehen kann?
Wer sich intensiv mit dem Thema positive Verstärkung auseinandersetzt, erkennt schnell, wie viel es zu begreifen, zu üben und zu lernen gibt. Für den Menschen – nicht für das Pferd! Wer sich tiefgreifend mit dem Clickertraining beschäftigt, kann am eigenen Leib erfahren, dass der Satz „du bekommst, was du clickst“ eine beeindruckende Dimension hat.
Aber wie werde ich eine bessere Trainerin? Um Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, mich mit anderen Trainingsbegeisterten auszutauschen, mein Timing zu schulen und mit vielen weiteren guten Vorsätzen im Gepäck, habe ich mich im Februar auf den Weg zum Hof Steigerwald in Ochtmannien gemacht. Die Mission: Der Trainingsspezialist Pferd – Modul 1 & 2. Als Themen standen zuerst Trainingssysteme und dann zwei Tage Signale und Signalkontrolle auf dem Programm.
Nach einem gemeinsamen Kennenlernen an Tag 1 starteten wir mit einem kurzen Einstieg in die verschiedenen Trainingssysteme, die die Welt der positiven Verstärkung zu bieten hat. Mit einem konkreten Trainingsziel vor Augen eröffnen sich jeder TrainerIn 1000 Wege, um dieses Ziel zu erreichen. „500 davon sind tierschutzrelevant, es bleiben uns noch 500 übrig!“ (Viviane Theby) Um ein möglichst großes Repertoire an Möglichkeiten aus den 500 letztgenannten Wegen im Trainingskoffer zu haben, konnten wir die einzelnen Trainingssysteme mit ihren Vor- und Nachteilen betrachten und im Anschluss in die Tat umsetzen. Ran an’s Pferd bedeutete in diesem Fall: Jede Trainerin suchte sich für ihr Trainingspferd (es gibt tolle Clicker-trainierte Leihpferde bei Nina) eine konkrete Aufgabe aus, um diese in zweimal 10 Minuten zu trainieren. Innerhalb dieser Zeit folgte nach jeder Minute eine kurze Evaluation: Bin ich noch im Plan? Kann ich weitermachen? Oder muss ich etwas ändern? Unterstützt durch Nina oder Linda und meine Trainingspartnerin durfte ich innerhalb der kurzen Zeit viele der zuvor besprochenen Vor- und Nachteile in der Praxis erleben. Im Wechsel von Theorie und Praxis arbeiteten wir uns in zwei Tagen durch einige Trainingssysteme. Die verbliebenen trainierten wir zuhause nach, filmten die Einheiten und kommentierten unser Training in der eigens dafür eingerichteten privaten Facebook-Gruppe.
Nach den ersten beiden intensiven Tagen ging es weiter mit Modul 2: Signale und Signalkontrolle. Wie führe ich eigentlich ein Signal richtig ein? Woher weiß ich, dass mein Pferd das gleiche Signal wahrnimmt wie ich? Viele ClickertrainerInnen machen in der ersten Zeit die Erfahrung, dass ihre Pferde auf einmal alle möglichen Verhalten anbieten. Ein Signal einzuführen, sodass mein Pferd das Verhalten nach dem Signal zeigt, geht häufig relativ schnell. Aber wie sieht es andersherum aus? Zeigt mein Pferd das Verhalten ohne Signal auch wirklich nicht? Um diesen Themen in der Praxis auf den Grund zu gehen, starteten wir erneut im Modus: Zweimal 10 Minuten intensivstes Training. Dabei zeigten sich wieder diverse Vor- und Nachteile und natürlich ging einiges schief. Trainingsfehler passieren jedem– die Frage ist eher, wie es danach weitergeht. Das Motto auf Hof Steigerwald lautet „hui, lächeln, atmen, weitermachen“.
Nach vier lehrreichen Tagen mit viel Theorie, Praxis, gemeinsamem leckerem Essen, Reden und Spielen war wohl jede Faser meines Körpers vollgestopft mit Erkenntnissen, ich war hundemüde und gleichzeitig voller Energie. Der Weg hin zu einem noch besseren Training ist toll! Und ich merke es jetzt schon, dass meine Pferde es mir danken, weil ich strukturierter bin und ihnen noch sicherer zu Verhaltensweisen verhelfen kann, die ihr Körpergefühl und Selbstbewusstsein, ihre Motivation und damit auch unsere Partnerschaft stärken.
Du hast dich bereits mit dem Clickertraining beschäftigt, kannst davon nicht genug bekommen und möchtest deine Trainings- Skills verbessern? Dann bist du hier genau richtig. Melde dich gerne bei Nina unter 04247-9703993 oder info@steigerwald-t.de
Lisa Grewe