Horse-Agility Training auf Hof Steigerwald

Horse Agility Parcours auf Hof Steigerwald

Agi-Tage 2017: Da ich mich dieses Jahr verstärkt der Ausbildung widme, sind viele Wochenenden mit Kursen belegt.
Wer sich für einen offenen Trainingstag interessiert:
5. März (wahrscheinlich nur für Menschen mit Gummistiefeln) und
25. Mai (Himmelfahrt)
Zeiten: 10-12h, 12.30-14.30h, 15-17h Kosten 35,- pro Pferd/Mensch-Team

Zuschauer sind wie immer herzlich eingeladen und kostenfrei.
Unter der Woche wird es in unregelmäßigen Abständen auch Gruppentrainings geben. Bei Interesse gerne anfragen.

Pferd und Jagd in Hannover 8.-11. Dezember

Alessa und Jonny auf der Pferd und Jagd
Nina Steigerwald und Team präsentieren
Horse- Agility:
Pferdewippen und mehr in Freiarbeit
Horse-Agility ist eine junge, vielseitige Sportart, deren Fans vom Minishetty bis zum Kaltblut, vom Jungspund bis
zum Senior reichen. Nina Steigerwald hat mit ihrem Team einen kompletten Parcours mitgebracht. Es werden
verschiedene Sprünge, Drehteller, Wippen und andere Elemente,
wie z.B. ein Tunnel gemeistert. Ein besonderes
Highlight sind zwei Pferde, die miteinander wippen. Die großteils selbst entwickelten Geräte sorgen nicht nur für
spannende Augenblicke, wenn die Pferde sie bewältigen, sie gymnastizieren intensiv durch Schulung der
Tiefenmuskulatur und der Balance. Die Pferde machen dies alles in Freiarbeit. Dies ist nicht nur praktischer,
sondern zeigt wie viel Vertrauen sie haben, so dass sie mit sichtbarem Spaß mit ihrem Menschen im Horse-Agility-
Parcours laufen.
www.pferdewippe.de
Die Anfänge
Wie fange ich an, was brauche ich, wie gehe ich vor?
Beim Horse-Agility gilt dasselbe wie beim Reiten: Eine solide Grundausbildung ist für alle Beteiligten die Basis
für ein harmonisches Miteinander. Diese Präsentation zeigt, wie das Training der Freiarbeit begonnen wird und vor
allem, was beim Training mit dem Clicker elementar ist: Höflichkeit! Darüber hinaus geht es darum, welche
Ausrüstung von Mensch und Pferd nötig ist und mit welchen Aufgaben Einsteiger ihre ersten Erfahrungen bei
dieser neuen Sportart machen.
Gerätespaß
für Kinder und junggebliebene Erwachsene
Gerade die Gleichgewichtsgeräte im Horse-Agility üben eine besondere Faszination aus. Der Parcours ist
freigegeben für alle, die sie einmal aus nächster Nähe betrachten und vor allem sich selbst einmal beim Wippen
oder auf dem Drehteller ausprobieren möchten.
Fun for fitness
Der Name ist Programm: Erfahre Horse-Agility-Pferde meistern alle Hindernisse des Parcours in allen Tempi.
Sprünge, Tunnel, Wippen und andere Herausforderungen für Herz und Hirn werden zu einem vielseitigen
Gesundheitstraining kombiniert, das schon beim Zuschauen Spaß macht.
Workshop mit Messepferden
Hier ist die Gelegenheit, sich unter fachkundiger Anleitung mit seinem eigenen Pferd an die unterschiedlichen
Aufgaben im Horse-Agility zu wagen. Gerade bei den Geräten mit Instabilität ist es wichtig, dass der Aufbau des
Trainings an die geistigen und muskulären Fähigkeiten des jeweiligen Pferdes angepasst ist.
Pferdewippen im Horse-Agility
Instabile Untergründe fördern in besonderer Weise die Tiefenmuskulatur unserer Pferde. Dass ein Pferd zum
begeisterten „Schaukelpferd“ wird und in den Genuss von Ganzkörpertraining kommt, muss nicht lange dauern.
Wie man das Training entsprechend aufbaut und aus was man bei der Geräteauswahl oder -bau beachten muss,
wird ebenso gezeigt wie die Vielfalt unserer Wippen. Deren Anwendung.findet bislang ihre Krönung darin, dass
zwei Pferde miteinander wippen.
Viviane Theby
Ein gesunder Bewegungsapparat ist Ziel aller Ausbildung. Was braucht mein Pferd, um optimal gefördert zu
werden und wie erreiche ich das? Die Autorin zahlreicher Fachbücher und DVDs zum Thema „Positives
Tiertraining“ referiert über die körperlichen Aspekte, die nicht nur im Agility von Bedeutung sind.
Grundlagen für den Menschen
Für eine gute Kommunikation mit unserem Teampartner Pferd sollten wir uns unserer Bewegungen und Signale
sehr bewusst sein. Dieser Workshop hilft teilnehmenden Messebesuchern nicht nur im Agility-Parcours ein
zuverlässiger Trainingspartner zu werden. Wir schulen Timing und Beobachtungsgabe.
Parcoursaufbau
Der Phantasie sind im Horse-Agility keine Grenzen gesetzt. Man kann die Schwerpunkte unterschiedlich setzen,
schließlich stehen uns unterschiedlichste Bereiche wie Nerventraining, Sprünge, Gleichgewicht, Distanzarbeit und
Balance zur Verfügung. So können wir die Planung der Geräte und ihrer Kombination ganz den Bedürfnissen und
Fähigkeiten unseres Pferdes anpassen.
Freiarbeit mit Profis
Wie fühlt es sich an, mit einem Pferd durch den Parcours zu laufen? Auf welche Signale von mir reagiert es, wie
bekomme ich mich koordiniert? Wir bieten Messebesuchern die Möglichkeit, nach einer Einweisung mit unseren
Teampferden, Horse-Agility auszuprobieren.
Nerventraining im Agility
Vertrauen ist einer der vielen schönen Effekte, wenn wir mit unserem Pferd einen Parcours trainieren.
Flattervorhänge, Nudelgassen und natürlich Tunnel fördern die Nervenfestigkeit. Welche vielfältigen
Möglichkeiten Bau und Training bieten ist Thema dieser Präsentation.
Lerntheorie für erfolgreiches Training
Positive Verstärkung ist im Horse-Agility die Trainingsmethode der Wahl, da wir mit dem Clicker kleinste
Bewegungen einfangen und trainieren können. Ein selbständig denkendes und arbeitendes Pferd hat Spaß beim
Training und beschert uns ein tolles Miteinander. Warum und wie es funktioniert, erfährt man in diesem Vortrag.
Menschen-Agility-Wettbewerb
Gerade im Parcours ist eine klare Kommunikation Grundlage für ein schönes Miteinander. Hier können
Messebesucher mit einem „menschlichen Pferd“ einen Lauf absolvieren und ausprobieren, ohne Worte die Geräte
in der vorgegebenen Reihenfolge miteinander zu meistern.

True Horse Agility- Aufgaben im Parcours

Hier stelle ich einige der Herausforderungen für Mensch, Pferd, Gleichgewicht und Nerven vor.

Turnmatten im Horse-Agility

Es gibt sie in vielen Farben, Größen und Materialien: Turnmatten sind optimale Aufgaben im Agi-Parcours.

Wenn unsere Pferde auf ihnen stehen, Huf geben, Körpertargets befolgen oder sich um die eigene Achse drehen schult diese Aktivität das Gleichgewicht und bewirkt eine Aktivierung der wirbelsäulennahen Muskulatur. Unsere Pferde stehen instabil und müssen durch kleine, feine Anspannungen für Ausgleich sorgen.

Überqueren wir die Matte im flotten Lauf, wird die Bewegungsmuskulatur ordentlich gefordert.

Freya auf der großen Turnmatte

Der Slalom im Horse-Agility

Im Slalom sollen die Pferde eigenständig ihren Weg finden. Würde man an jeder Pylone ein Signal geben, wäre es wie bei der Fahrt mit dem Navi: Man kommt da an, wo man hinwollte, hat aber keine Ahnung davon, wie es im Einzelnen passiert ist. Damit unsere Pferde mitdenken und selbst die richtigen Entscheidungen treffen, müssen wir im Trainingsaufbau darauf achten, dass sie Erfolg haben.

Amadeus im Slalom

Der Tunnel im Horse-Agility

Ein wunderbarer Vertrauensbeweis ist es, wenn mein Pferd alleine durch einen Tunnel geht, trabt oder sogar galoppiert. Eng und dunkel ist immer eine Herausforderung. Damit auch dies mit viel Freude und Sicherheit absolviert werden kann, bauen wir das Training in gut zu bewältigenden Schritten auf.

Freya trabt durch den Tunnel

Sprünge

Im Agi-Parcours sorgen Sprünge für Schwung und Dynamik. Bei der Gestaltung der Hindernisse sind unserer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Ein Reifensprung ist so besonders, weil das Pferd sich nicht nur nach unten, sondern auch zu den Seiten und nach oben abschätzen können muss. Selbstverständlich beginnt man erst in halb offener Position und macht es dann immer schwieriger. Ziel ist es hierbei, den Reifen so eng zu stellen, dass es gerade so eben durchpasst.

Silver im Reifensprung

Balancieren

Auf einem runden Balancierholz mit acht Zentimetern Durchmesser zu balancieren, ist eine echte Herausforderung, die die Pferde mit Begeisterung meistern. Das Tasten nach dem richtigen Ort, um seinen Huf zu platzieren, schult das Körperbewusstsein und die Trittsicherheit.

Freya balanciert auf dem Rundholz

Die Horse-Agility-Geräte: Der Tunnel

Amadeus galoppiert durch den Tunnel

Ein Tunnel ist für Pferde fast immer eine Herausforderung und erfordert viel Vertrauen. Wir stärken mit dem Tunneltraining ganz nebenbei gute Nerven und legen eine gute Basis für andere Situationen, in denen es buchstäblich „eng“ wird.

Der Phantasie sind bei der Gestaltung eines Tunnels keine Grenzen gesetzt. Aus Hindernisständern und Tüchern, Schwimmnudeln, Planen, Rosenbögen, Pavillons etc. lassen sich unterschiedlichste Tunnel bauen. Die individuellen Herausforderung dabei sollten wir im Training in einzelne Komponenten aufsplitten: Eng, lang, niedrig, schmal, offen oder geschlossen am Ende oder Geräusche.

Wenn man also einen Tunnel hat, der von der Breite her unveränderbar ist, und mein Pferd so alleine nicht hindurch laufen würde, dann sollte ich ihn in einem anderen Bereich „entschärfen.“ Deswegen ist mein 80cm schmaler Fünf-Meter-Tunnel, an den Seiten ab der Hälfte offen. Ich gehe außen mit und kann von dort füttern. Erst wenn ein Pferd ihn entspannt passiert, werden die Seiten nach und nach verschlossen.

Auf unserem Agility-Turnier wird es einer aus sogenannten Paloxen sein. Die Höhe beträgt ca.160cm, die Länge ca. 250cm, oben ist er offen. In der geführten Klasse ist er ca.150cm breit, im Freilauf 100cm. Im Workshop am Samstag könnt ihr euch gerne an die gewünschte Breite herantasten.

In die Wertung fließt mit ein, wie prompt und in welchem Tempo der Tunnel durchlaufen wird und wie viel Hilfestellung seitens des Menschen nötig ist.

Achtung! Wenn man mit dem Pferd in irgendeinen Tunnel geht, sollte dieser immer breit genug sein, um das Pferd, das ggf. doch seinem Fluchtreflex nachgibt, bequem an sich vorbei lassen zu können.