Kostenloses Pferdewippen-Webinar am 30.11.2018

Kostenloses Pferdewippen-Webinar am 30.11.2018

Die vielfältigen Trainingsmöglichkeiten von Pferdewippen begeistern immer mehr Pferdefreunde. Wie unsere vierbeinigen Trainingspartner sicher auf wackelige Untergründe kommen, wozu es ihnen nützt und wie korrektes Wippen aussieht, erfahrt ihr in diesem Webinar. Ein besonderer Augenmerk liegt auf dem Vermitteln des „Wie erreiche ich die Bewegungen, die zur Gymnastizierung mit Turngeräten sinnvoll sind?“ Wir freuen uns auf viele Wipp-Begeistere, egal ob Neueinsteiger oder Profi.
Nach der Registrierung bei Edudip könnt ihr kostenlos an diesem Webinar teilnehmen.

Pferdewippen unter osteopathischen Gesichtspunkten

Pferdewippen meets Osteopatie

Gymnastizierung mit Turngeräten ist eine großartige Möglichkeit, seinem Pferd für Kopf und Körper etwas Gutes zu tun. Am Sonntag, den 4. November, findet auf Hof Steigerwald ein Seminar mit Antje Tjarks von PferdeReha Friesland www.horsefriendship.de statt.

Wir werden uns dem Training der unterschiedlichen Wipptechniken widmen. Denn wie in vielen Bereichen kommt es auf die korrekte Ausführung an. Um dem Bewegungsapparat der Pferde den größtmöglichen Nutzen zukommen zu lassen, müssen wir ein gutes Auge für die gewünschten Muskelaktivitäten entwickeln. Ebenso wichtig ist das praktische Wissen um die einzelnen Trainingsschritte, die Wahl der richtigen Futterpunkte sowie natürlich das exakte Timing.

Zeit: 11.00 -16.00 Uhr
Kosten: 60,-

Trainingsspezialist Pferd Modul 3&4

Trainingsspezialist Pferd

Aktuell findet auf Hof Steigerwald Modul 6 der ersten Staffel statt, die vor einen Jahr begann. Hier lest ihr den Bericht von Modul 3 & 4 der zweiten Staffel.

Mit Plan zum Ziel
Trainingsspezialist Pferd Modul 3 & 4 mit Nina Steigerwald & Linda Veltkamp
Du hast dich bereits mit dem Clickertraining beschäftigt, kannst davon nicht genug bekommen und möchtest deine Trainings- Skills verbessern? Dann bist du hier im Trainingsspezialisten genau richtig.
Nach der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit Trainingssystemen, Signalen und Signalkontrolle in Modul 1 und 2 folgten in den kommenden Modulen die Themen Trainingspläne, Dokumentation und Kriterien. Ich kenne viele Menschen, die ihr Training dokumentieren und sich jeden Tag aufschreiben, ob und wie lange sie geritten sind und in welchen Gangarten. Ich kenne hingegen sehr wenige Menschen, die sich bereits vorab einen Plan machen. Und ich kenne noch viel weniger Menschen, deren Trainingsplan für die nächsten 20 Minuten länger ist als eine DIN-A4-Seite. Zugegeben, je mehr Clickerbegeisterte ich kennenlerne, desto höher wird auch der Anteil an Trainingsplan-Schreibern, aber aus meiner Vergangenheit im konventionellen Pferdetraining mit negativer Verstärkung kenne ich diese Herangehensweise gar nicht.

Was macht eigentlich einen guten Trainingsplan aus? Er bildet alle potenziell relevanten Faktoren über das Tier, das gezeigte Verhalten, die Umgebungsvariablen, den Trainer/die Trainerin, die Trainingsschritte und die möglichen Probleme ab. Dabei bietet er einen Überblick darüber, an welcher Stelle im Training ich mich gerade befinde, ob ich zum nächsten Schritt übergehen kann oder einen weiteren Zwischenschritt nutzen sollte. Gleichzeitig zeigt er mir auf, welches große Ziel ich am Ende erreichen möchte. Spätestens an dieser Stelle wird klar, warum selbst eine ganze DIN-A4-Seite für einen strukturierten Plan noch zu wenig Platz bietet, oder? Also ran an’s Pferd und die Realisierbarkeit des eigenen Plans testen: Als erstes überprüften wir – unterstützt durch Nina, Linda und unsere Co-Trainerin – den Ist-Zustand. Was kann mein Pferd? Was kann ich? Hat mein Pferd die physische Konstitution, um die Übung auszuführen? Kann ich alle Trainingsutensilien und meinen eigenen Körper koordinieren? Ist die Trainingsumgebung geeignet? „Die Dokumentation soll uns immer Informationen über den limitierenden Faktor geben.“ Die erhobenen Informationen fanden ihren Weg in den Plan und dann auch in unser Training. So hörte man während der Durchführung Sätze wie „50 cm Abstand geht, 1 m nicht – ich gehe auf 70 cm“ und „der Fehler passiert immer auf 12 Uhr – ich starte bei 11.30 Uhr und arbeite mich in 5er-Päckchen weiter“ über den Platz schallen. Das Faszinierende: Innerhalb kürzester Zeit entdeckten wir unerwartete Fortschritte und Probleme, fanden im Plan den geeigneten Umgang damit, schrieben den Plan um und kamen unseren Trainingszielen in rasantem Tempo näher.

Du hast das Gefühl, noch kleinschrittiger und detaillierter kann es nicht werden? Dann ist es an der Zeit, sich mit den verschiedenen Kriterien auseinanderzusetzen. Schließlich möchte ich, dass mein Pferd das Zielobjekt prompt – also nach einer Sekunde – mit geschlossenem Maul in der Mitte berührt und zwar ohne dabei die Halterung ins Wanken zu bringen. Später soll bei gleichbleibendem Verhalten direkt neben dem Zielobjekt mit einer offenen Futterschüssel geraschelt werden. So viele Anforderungen zur gleichen Zeit! Mir dämmerte langsam immer mehr, wie schwer es für Pferde eigentlich ist, unsere verrückten Ideen zu verstehen. Doch wenn mein Training gut genug ist, wird aus dieser scheinbar unlösbaren Aufgabe eine lohnenswerte Herausforderung. Um das zuvor Gelernte weiterhin nutzen zu können, dokumentierten wir unser Vorgehen im Hinblick auf die verschiedenen Kriterien. War ein Kriterium erfüllt, gingen wir zum nächsten. Doch Halt: Warum kommt das Zielobjekt jetzt wieder ins Wanken? Das hat doch eben schon besser funktioniert! Das Schöne an der differenzierten Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kriterien ist, dass jedes einzelne isoliert betrachtet werden kann. In der Umsetzung zeigten sich dann mal wieder viele Hindernisse, deren Überwindung wir mit Hilfe von Nina, Linda, unserer Co-Trainerin, weiteren Helferinnen und der Dokumentation in Angriff nahmen. Was für ein unglaubliches Gefühl, dem eigenen Trainingsziel näher zu kommen, die Trainingsfortschritte der anderen zu beobachten und mit Pferden zu arbeiten, die motiviert und konzentriert bei der Sache sind. Mein Fazit der vier Tage: Strukturiertes Training ist eine Herausforderung, die die synaptischen Verbindungen im Gehirn ordentlich in Schwung bringt. Sich dieser Herausforderung zu stellen, wird mit Erkenntnissen und einer Menge Spaß belohnt!

Du möchtest dazulernen, neue Perspektiven kennenlernen und dein Handeln hinterfragen? Du hast Spaß an gutem Pferdetraining und erfreust dich an faszinierenden Trainingsergebnissen? Dir ist es ein Anliegen, eine Beziehung zu deinem Pferd aufzubauen, die auf Vertrauen, Harmonie und Spaß beruht? Wie du diesen Zielen durch strukturierte Trainingspläne und bewusste Kriterien näherkommst, erfährst in Modul 3 und 4 des Seminarkonzepts „Trainingsspezialist Pferd“ auf Hof Steigerwald.

Melde dich gerne bei Nina unter 04247-9703993 oder info @ steigerwald-t.de.
Lisa Grewe

Bericht vom Trainingsspezialisten Pferd

Im November startet schon die dritte Staffel des TS Pferd. Diese Trainerfortbildung ist in ihrer Konzeption einzigartig und begeistert in vielerlei Hinsicht. Da sich viele InteressentInnen mehr Informationen wünschen, hat eine Teilnehmerin der zweiten Gruppe ihre Erfahrungen aufgeschrieben.

Training unter der Lupe
Trainingsspezialist Pferd Modul 1& 2 mit Nina Steigerwald & Linda Veltkamp
„Piep piep piep. Die Minute ist um. Wie läuft dein Plan? Geht dein Training voran oder möchtest du etwas ändern?“ Hand auf’s Herz. Wie häufig fragst du dich nach einer Minute Training, ob dein Pferd Fortschritte macht? Und wenn nicht, wie häufig änderst du deinen Plan, damit es dich besser verstehen kann?
Wer sich intensiv mit dem Thema positive Verstärkung auseinandersetzt, erkennt schnell, wie viel es zu begreifen, zu üben und zu lernen gibt. Für den Menschen – nicht für das Pferd! Wer sich tiefgreifend mit dem Clickertraining beschäftigt, kann am eigenen Leib erfahren, dass der Satz „du bekommst, was du clickst“ eine beeindruckende Dimension hat.
Aber wie werde ich eine bessere Trainerin? Um Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, mich mit anderen Trainingsbegeisterten auszutauschen, mein Timing zu schulen und mit vielen weiteren guten Vorsätzen im Gepäck, habe ich mich im Februar auf den Weg zum Hof Steigerwald in Ochtmannien gemacht. Die Mission: Der Trainingsspezialist Pferd – Modul 1 & 2. Als Themen standen zuerst Trainingssysteme und dann zwei Tage Signale und Signalkontrolle auf dem Programm.
Nach einem gemeinsamen Kennenlernen an Tag 1 starteten wir mit einem kurzen Einstieg in die verschiedenen Trainingssysteme, die die Welt der positiven Verstärkung zu bieten hat. Mit einem konkreten Trainingsziel vor Augen eröffnen sich jeder TrainerIn 1000 Wege, um dieses Ziel zu erreichen. „500 davon sind tierschutzrelevant, es bleiben uns noch 500 übrig!“ (Viviane Theby) Um ein möglichst großes Repertoire an Möglichkeiten aus den 500 letztgenannten Wegen im Trainingskoffer zu haben, konnten wir die einzelnen Trainingssysteme mit ihren Vor- und Nachteilen betrachten und im Anschluss in die Tat umsetzen. Ran an’s Pferd bedeutete in diesem Fall: Jede Trainerin suchte sich für ihr Trainingspferd (es gibt tolle Clicker-trainierte Leihpferde bei Nina) eine konkrete Aufgabe aus, um diese in zweimal 10 Minuten zu trainieren. Innerhalb dieser Zeit folgte nach jeder Minute eine kurze Evaluation: Bin ich noch im Plan? Kann ich weitermachen? Oder muss ich etwas ändern? Unterstützt durch Nina oder Linda und meine Trainingspartnerin durfte ich innerhalb der kurzen Zeit viele der zuvor besprochenen Vor- und Nachteile in der Praxis erleben. Im Wechsel von Theorie und Praxis arbeiteten wir uns in zwei Tagen durch einige Trainingssysteme. Die verbliebenen trainierten wir zuhause nach, filmten die Einheiten und kommentierten unser Training in der eigens dafür eingerichteten privaten Facebook-Gruppe.
Nach den ersten beiden intensiven Tagen ging es weiter mit Modul 2: Signale und Signalkontrolle. Wie führe ich eigentlich ein Signal richtig ein? Woher weiß ich, dass mein Pferd das gleiche Signal wahrnimmt wie ich? Viele ClickertrainerInnen machen in der ersten Zeit die Erfahrung, dass ihre Pferde auf einmal alle möglichen Verhalten anbieten. Ein Signal einzuführen, sodass mein Pferd das Verhalten nach dem Signal zeigt, geht häufig relativ schnell. Aber wie sieht es andersherum aus? Zeigt mein Pferd das Verhalten ohne Signal auch wirklich nicht? Um diesen Themen in der Praxis auf den Grund zu gehen, starteten wir erneut im Modus: Zweimal 10 Minuten intensivstes Training. Dabei zeigten sich wieder diverse Vor- und Nachteile und natürlich ging einiges schief. Trainingsfehler passieren jedem– die Frage ist eher, wie es danach weitergeht. Das Motto auf Hof Steigerwald lautet „hui, lächeln, atmen, weitermachen“.
Nach vier lehrreichen Tagen mit viel Theorie, Praxis, gemeinsamem leckerem Essen, Reden und Spielen war wohl jede Faser meines Körpers vollgestopft mit Erkenntnissen, ich war hundemüde und gleichzeitig voller Energie. Der Weg hin zu einem noch besseren Training ist toll! Und ich merke es jetzt schon, dass meine Pferde es mir danken, weil ich strukturierter bin und ihnen noch sicherer zu Verhaltensweisen verhelfen kann, die ihr Körpergefühl und Selbstbewusstsein, ihre Motivation und damit auch unsere Partnerschaft stärken.
Du hast dich bereits mit dem Clickertraining beschäftigt, kannst davon nicht genug bekommen und möchtest deine Trainings- Skills verbessern? Dann bist du hier genau richtig. Melde dich gerne bei Nina unter 04247-9703993 oder info@steigerwald-t.de
Lisa Grewe

Zahnpflege beim Pferd

Tequila hatte Zahnprobleme, die so gravierend waren, dass Zähne gezogen werden mussten. Zur Nachpflege und Gesundheitsprophylaxe wäre es sinnvoll gewesen, regelmässig die Zwischenräume zu kontrollieren und zu säubern. Wie aber tun, wenn alleine bei der Annäherung an das Pferdemaul der Kopf entschieden zur Seite geschwenkt wird?
Medical Training!

Am 12. und am 26. April gebe ich bei der Volkshochschule einen Kurs „Behandlungstraining.“ Teil 1 ist Theorie in Bruchhausen-Vilsen, Teil 2 Praxis bei mir in Ochtmannien auf dem Hof.http://www.vhs-diepholz.de/index.php?id=86&kathaupt=11&knr=C04114015

Trainingsspezialist Pferd

Joost Harenborg hat uns beim allerersten Seminar des Trainingsspezialisten Pferd begleitet und die Stimmung dieses einzigartigen Seminarformates wunderbar eingefangen.

Nachdem im September erfolgreich die erste Staffel mit 12 hoch motivierten Trainerinnen an den Start gegangen ist und wir via unserer Hausaufgabengruppe quasi live die Fortschritte und Erkenntnisse mitbekommen, freuen wir uns schon sehr auf Modul 2 am 25./26. November zum Thema Signalkontrolle. Hierfür sind auch noch Plätze ohne Pferd zu haben.

Horse-Agility Trainingstag 1.Oktober 2016

Pferdewippe aufgang

Zeiten: 10:30 bis 12:30 (belegt), 13:00 bis 15:00, und 15:30 bis 17:30

Wir machen offenes Training in Vierer- Gruppen, Zuschauer sind herzlich willkommen. Von den Basics bis zum Parcours trainiert jedes Team, was gerade dran ist.

Die Anforderungen sind vielseitig beim Horse-Agility. Wir trainieren an individuellen Herausforderungen beim Führen, Wenden, Traben und natürlich die einzelnen Geräte.

Auf Hof Steigerwald bedeutet Horse -Agility auch Schulung des Körperbewusstseins wie z.B. Balancierbalken, Wackelbretter und Wippen. Und all das natürlich nur mit höflichen Pferden 🙂

Einsteiger können nach Absprache vorher Einzelunterricht bekommen um gut gerüstet ins Gruppentraining zu starten. Außerdem könnt ihr mit einem Agility – erfahrenen Pferd von Nina trainieren.

Wo? Ochtmannier Dorfstr. 19 in 27305 Ochtmannien/Süstedt

Kosten? 30 € pro Mensch – Pferd Team

Zuschauer zahlen nix

Absprache der Uhrzeit über 04247-970 3993 oder 0172- 40 68 114